Als sich der Dampf verzogen hatte,
traute Tabaluga seinen Augen nicht
und rieb sie sich verwundert.
Ein Ruck war durch Lilis
Körper gegangen.
Sie lebte.
Als erstes begannen ihre Augen
zu strahlen
Und wie nach einem langen Schlaf
reckte und streckte sie sich.
Dann lief sie Tabaluga entgegen
und beide lagen sich in
den Armen.
Plötzlich war sie wieder da,
die unbeschreibliche Wärme,
die in beiden aufstieg.
Das Gefühl, das sie so
vermisst hatten
und von dem sie jetzt den Namen wussten.
Und nun war ihnen eines klar.
Im Strom der Zeit ist alles gleich.
Gut und Bö se. Tag und Nacht.
Hass und Liebe.
Was du daraus machst, liegt allein an dir.
Das Gute erkennt man nur,
weil es auch Böses gibt,
und Stärke zeigt sich dann,
wenn auch das Schwache siegt.
Der Hass ist so alt wie diese Welt,
die Liebe ist ihm vorangestellt.
Die Liebe ist unendlich,
durchdauert Raum und Zeit,
der Hass ist klein
und weiß nichts von dieser Ewigkeit.
Der Hass ist kalt, die Liebe brennt,
der Hass erlischt,
die Liebe lebt
Und wenn du auch so fühlst...
Steht der Himmel im Hammer
Geht ein Sturm durch mein Blut
Steht die Erde im Hammer
Und er ist immer trüb