Der Papa träumt
von seiner Jugend,
als er in jungen Jahren
den größten Krieg gewinnen wollte,
wo nur Verlierer waren.
Seit damals fehlen drei Finger ihm,
dem stolzen Invalid.
Doch es ersetzt das Ritterkreuz,
dem Helden jedes Glied.
Es schaltet der mannhafte
Ruf durch das Land,
weinet nicht Kinder noch Frauen.
Wir werden im Sinn einer besseren Zeit
Ein goldenes Sofa erbauen
Ein Sofa, um sich darin auszuruhen
Weich und komfortabel
Ein Denkmal der Menschheit für alle Zeit
Wie der Turm zu Kapitabel
Der Papa spannt in diesen Jahren,
die ohne Gna de waren,
die volle Kraft und Zuversicht
vor den verfahrenen Karren.
Schlaf, Papa, schlaf,
warst immer gut und brav,
Hast nie nach links und rechts geschaut,
hast nur an unserem Glück gebaut.
Schlaf, Haband, Schlaf.
Schlaf, Haband, Schlaf.
Doch plötzlich,
es knistert und knastert und kracht.
Der Vater weiß nicht,
ob er träumt oder wacht.
Es beschleicht ihm ein Gefühl so fremd
und sickert durch sein
Freizeithemd.
Die Angst ist es, sie klebt auf der Haut,
der Vater die trockene
Zunge zerkaut.
Die Angst ist es, sie klebt auf der Haut,
die Angst ist es,
sie klebt auf der Haut.
Es wackelt, das Sofa, von dem er gedacht,
es sei aus dem Besten Holze gemacht.
Es geht aus dem Leim, die Konstruktion,
es brechen die Beine mit grausigem
Ton.
Der Papa schreit Zeta, Mordio Alar,
die Panik wütet in seinem Darm.
Ins Gesät fährt ihm jetzt das Motto fatale,
die überdenkt der Vietjas Wunderspirale.
es ist traurig,
wahr da wird dem Papa klar
es ist nicht mehr wie sein mal war
es ist traurig,
aber wahr da wird dem Papa klar
es ist nicht mehr wie sein mal war
Ein Loch nach dem anderen
im Sofa erklärt,
trotz Arbeitsplatzsicherung und
Sozialpartnerschaft.
Es platzen die Nähte, sein Auge wird weit,
heraus quillt die Krise und macht sich
breit.
Nach vergangenen Zeiten
riecht es säuerlich,
Papa übergibt sich gar bäuerlich
Und noch immer wird
ihm nicht klar,
dass sein Lebenswerk ein Irrtum war.
Traurig, aber wahr.
Es ist traurig, aber wahr.
Da wird dem Papa klar,
dass sein Lebenswerk ein Irrtum war.
Traurig, aber wahr.
Es ist traurig, aber wahr.
Da wird dem Papa klar,
dass sein Le benswerk ein Irrtum war.
Schlaf, Papa, schlaf,
warst immer gut und brav.